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Ich habe vor, hier Probefragmente des werdenden Buches veröffentlichen, die in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden. Weiterhin werde ich  über den Fortgang der Arbeiten informieren.
Wie wäre es mit ein paar kurze Geschichten über unser heutiges Leben zu Beginn des 23. Jahrhunderts?
Bisher habe ich allerdings noch keinen Abschnitt des Roamsn veröffentlicht. Einfach deswegen, weil ich denke, die Veröfffentlichiungsreife ist noch nicht da. Aber da das buch schon einigen Umfang inzwischen hat, muß ich diese Frage auch demnächst lösen. Ich möchte eigentlich dann etwas hier veröffentlichen, wenn ich sicher bion, daß ich die erste Fassung des Buches innerhalb von 3-4 Monaten auch zur Verfügung habe.
Wie soll das werden? Dieses Buch könnte ein sich Fortoptimierendes Buch werden, d.h. die zweite Version verbessert die erste und baut sie aus. Aber ich will nichts überstürzen.

Augenblicklicher Stand der Arbeiten: Arbeit am Kaptiel 2124, etwa 2/3 davon ist vielleicht fertig, kopmmt darauf an, wo es endet.

Augenblickliches Schreibproblem: Wie sollen intime Details behandelt werden, offen, detailiert und ohne Zurückhaltung oder doch mehr klassisch zurückhaltend?

Augenblickliches Veröffentlichungsproblem: Im Augenblick sind zu viele Teile des Buches auf Kriegs- und Katastrophenzeiten bezogen. Aber eigentlich soll es mehr um die neue Welt gehen, wird es auch, aber im Moment ist sie noch zu wenig zu sehen.

Arbeitstitel: Meine Geschichte des 1undzwanzigsten und 2undzwanzigsten.

 Es geht um die Zeit von  2059 bis ungefähr 2154 , allerdings nicht chonologisch sondern in verschiedenen Episoden.

Sie müssen noch wissen: ich schreibe meine Erinnerungen ungefähr im Jahr 2203. Und ich schreibe natürlich für die Menschen des beginnenden 23. Jahrhunderts.

Alles fängt in 2059 damit an, daß es (nicht ganz) plötzlich möglich wird, nicht nur immer länger zu leben, sondern wieder jung zu werden. Das hat für mich als einzelnen alten Menschen natürlich ungeheure Auswirkungen, aber für die Erde, die Natur und die menschliche Art noch wesentlich gravierendere. Der erste Teil besteht darin, die damalige  Zeit zu beschreiben, den Aufbruch, die Erwartungen, das Glück der frsichen Jugend. Aber auch die Probleme und Befürchtungen, die sich darum ranken.

Die folgende Episode im Jahre 2087 zeigt, was daraus geworden ist, die grandiose Entwicklung, scheinbar ungehemmter Fortschritt und doch wachsen plötzlich die Probleme. Vom Gipfel stürzt die Menschheit in ihre schlimmste Katastrophe, sie wird fast vollständig vernichtet, es bleiben nur wenige Millionen Menschen übrig. Diese Erschütterungen bestimmen die nächsten Jahre. Jetzt ist alles sehr anders. Wenn die wenigen überlebenden Menschen nicht so fortgeschritten wären, würden sie in die Barbarei zurückfallen. Auch deswegen, weil die Verursacher zwar erkannt und isoliert worden sind, aber wie es mit den Bösen immer so sein muß, keine Ruhe geben.

In den 90er Jahren scheint sich alles zunächst zu beruhigen und eine Erholung tritt ein. Wir sind mit einer ganz neuen Situation konfrontiert, wir müssen mit wenigen Menschen  unsere Zivilisationsstufe verteidigen. Eine schwere Aufgabe, die uns in allen Dimensionen nicht gleich bewußt ist. Noch schlimmer: der Frieden rückt in weite Ferne, als die  Feinde sich wieder sammeln und nichts aus der Katastrophe, die sie angerichtet haben gelernt haben.. Es wird ein langer schwerer Kampf und die Menschen müssen durch ein tiefes Tal gehen.

Erst in den zwanziger Jahren des 22.Jahrhunderts gelingt es, die Feinde endgültig auszuschalten und es beginnt eine neue Geschichte.

Es ist die Geschichte einer neuen Kulturstufe, ein neues goldenes Zeitalter, das die Vorgeschichte der Menschheit endgültig beendet. Zumindest hoffen wir das zu Beginn des 23.Jahrhunderts.

Die Arbeiten am ersten Teil, der die Jahre 2059 ff umfasst, sind zunächst abgeschlossen. Es ist  eine faszinierende Zeit, in der es möglich wird wieder  jung zu werden und in der die Welt zwar total übervölkert aber auch sehr in Bewegung ist. Die große Zahl Menschen bringt auch große Fortschritte hervor, es scheint keinen Rückfall mehr geben zu können, aber im Verborgenen entwickeln sich auch andere Tendenzen. Noch nicht so klar ist, ob eine Lücke bleiben soll, oder ob bis 2087 kontinuierlich weiter erzählt wird. Augenblicklich endet dieses Kapitel 2061, aber es soll eigentlich noch zumindest eine Weltbesichtigung zu diesem Zeitpunkt hier angeschlossen werden.

Im Augenblick fasziniert mich der Gegensatz zwischen den beiden Hauptzeiten des Buchs: der Zeit zur Mitte des 21.Jahrhunderts mit seinen Milliarden Menschen, die alles zersiedeln und immer noch zu viel verbrauchen, weil sie zu viele sind, aber gleichzeitig die geistige Energie dieser Milliarden Menschen freisetzen und ungeahnte Fortschritte erreichen können. Und auf der anderen Seite die Zeit 100 Jahre später, wenn nur wenige Menschen übrig sind, die aber auf einer sich von den Massen erholenden Welt leben und deren persönliche kulturelle Kraft und Zusammenwirken eine ganz neue Zeit möglich macht.
Beide Zeiten haben ihre besonderen Vorzüge und  dazwischen die Katastrophe, von der nicht klar ist, ob man sie hätte verhindern können, ob sie notwendig kommen mußte oder ob sie auch nur gemacht wurde.

Diese Katastrophe:  muß sie wirklich kommen? Wäre es nicht romantisch, wenn man eine lineare Entwicklung annehmen würde, ein weiteres Aufwärts?  Sie könnte auch durch andere Einflüsse zu Stande kommen, es gibt nicht nur menschengemachte Katastrophen auf diesem Planenten, aber so unwahrscheinlich erscheint es mir andererseits auch nicht, daß gerade in der menschlichen Aufwärtsbewegung wieder die Ideologen und Menschheitsretter  Ärger machen könnten.
Vor der Katastrophe habe ich selbst ein bißchen Angst, auch wenn man als Author die Sache ja erfindet, weiß man ja nie so genau, wohin sie führt. Ich würde auch keine Revolution erfinden, weil man ja in Frankreich wie auch in Rußland gesehen hat, wo das hinführt. Solange nur so von Revolution gesprochen wird, mag es eine nette Idee sein oder gar eine Notwendigkeit scheinen, aber in Wirklichkeit kann unsere Aufgabe als Menschen und als Romantiker nur sein Revolutionen und Katastrophen zu verhindern, genauer sie unötig zu machen.
Wenn die Katastrophe nicht kommen würde, so könnte doch  diese übergroße Menschheit auch Lösungen für ihre Übergröße finden, oder ist es dann vielleicht zu spät eine Lösung zu finden, wenn die Menschen schon wieder jung werden können und damit eine natürliche Grenze des Lebens entfällt? Die denke, man wird diese Lösung vorher finden müssen, denn die Anzahl der Menschen vermindert sich ganz von allein, wenn natürlich gestorben wird und die Anzahl der Geburten auf durchschnittlich 1 pro Frau zurück geht. Das ist nicht mal für heute unrealistisch, noch viel weniger für die Zukunft.  Denn es gibt nur diese eine humane Lösung für die Überbevölkerung, aber es wird mit Sicherheit eine Lösung für die Überbevölkerung geben. Solange die Menschen nur einfach älter werden, gibt es kein Problem, aber wenn sie wieder jünger werden können. Deshalb sollte sich der katastrophenfeindliche Romantiker diese Möglichkeit besser nicht so schnell herbei wünschen. Ich bin aber ziemlich sicher, daß sie kommen wird.Fazit: im Buch die Katastrophe zu vermeiden wäre wirklich zu blauäugig, nicht romantisch:sie wird sich ereignen.

Nach der Katastrophe geht es in unserer Erzählung  etwa 2094 weiter, wenn die Wirren vorerst beendet sind und die neuen Aufgaben drängen. Jetzt muß Neues geschaffen werden und das ist schwerer als man denkt, besonders, weil wir nur Wenige sind, die sich  zunächst besinnen müssen.
Was sollen wir tun, wenn wir plötzlich so alleine dastehen? ES gibt so viele Aufgaben und kein Besispiel, das uns helfen könnte, oder doch? Wo sollen wir die Antworten suchen?,Was ist dringend, wenn unsere Kräfte begrenzt sind?
Wie sollen wir mit den Resten des Bösen umgehen, jetzt wo es machtlos erscheint? Kann es eine Versöhnung geben, nach alledem was passiert ist?


Aber auch eine weitere Katastrophe ist nicht das Ende aller Tage, höchstens unserer Tage. Aber wenn wir es bis dahin geschafft haben, warum sollen wir es nicht auch noch weiter schaffen. Das Überleben in der Phantasie ist keine so schwere Aufgabe.
Was wird danach sein?
Eine Welt mit wenigen Menschen, sie wird der heutigen sehr unähnlich sein, aber die Natur wird sich erholen, der Mensch auf ein neues Leben einstellen, es wird wahrscheinlich sein Leben mit sehr viel Raum sein und mit ganz neuen Herausforderungen. Der  Wert des einzelnen Menschen und der Wert menschlicher Beziehungen wird ungeheuer viel größer sein.

Aber wenige Menschen können natürlich auch vieles nicht mehr durchführen, was die über 10 Milliarden machen konnten, sie brauchen vieles nicht mehr, sie können vieles nicht erhalten, es breiten sich Ruinen aus, es wird eine Herausforderung, die kulturellen Schätze zu erhalten, es droht der Verlust von Wissen und Fähigkeiten.
Nur dadurch, daß die Menschen zivilisatorisch viel weiter sind als zu Beginn des Jahrtausends gelingt es, einen Fall auf eine niedrigere Kulturstufe zu verhindern [Frage: was heißt es konkret, daß die Menschen zivilisatorisch viel weiter sind?]. 
Die nächsten 80 Jahre werden der Kampf um eine neue Menschheit sein. Der einzelne Mensch hat sehr große Aufgaben, Verantwortung abber auch Wert und Möglichkeiten.
Es kann ein goldenes Zeitalter kommen, aber es wird nicht von allein kommen.
Und die Ereignisse der schrecklichen Jahre müssen auch noch irgendwann und irgendwie verarbeitet werden. Wie konnte es passieren und was kann getan werden, daß so etwas nie wieder geschieht?

Ein weiteres KAptiel spielt etwa 2109, oder sogar früher. Ab etwas 2102 chaben die Feinde wieder Ärger gemacht und ist wieder mehr oder weniger kontinuierlich Krieg. Es soll die Schrecklichkeit des andauernden Krieges gezeigt werden, wie er uns ständig wieder zurück wirft. Wir strampeln um aus dem Sumpf heraus zu kommen, aber immer wieder sinken wir ein. Wir verlieren weiter Substanz obwohl wir kaum noch welche haben, wir kommen an einen Rand, der uns existenziell in Frage stellt. Weiterhin sollen eigentliche Kriegshandlungen nicht vorkommen, jedenfalls nicht mehr als für die Geschichte unbedingt erforderlich. Die Greuel des Krieges sind im Hintergrund vorhanden, aber das Interesse liegt auf dem was jenseits der Schlachtfelder passiert.

Das nächste Kapitel heißt >2124< und behandelt die Zeit von 2117 bis zur endgültigen Niederwerfung der Feinde. Nachdem dies geschen ist, geht es um Aufarbeitung der Informationen, die wir über sie gewonnen haben. Mit anderen Worten, die andere Seite wird hier auch etwas aus dem Schatten gezogen. Der Beginn dieses Kapitels liegt vor, aber, die Handlung befindet sich noch im Jahre 2117 und bei den Vorbereitungen des Fliegens. Inzwischen sind die Arbeiten an diesem Abschnitt gut voran gekommen, auch diese Zeit ist eine faszinierendeZeit und die Menschen sind noch nicht so zivilisiert, wie sie selbst es sich wünsche, es gibt einige Schwierigkeiten bis hin zu Verrat und Sabotage und auch reichlich private Probleme. Vieles liegt aber  daran, daß der Krieg immer noch nicht vorbei ist, daß Krieg verroht, auch wenn er mit den besten Absichten und politischen Zielen geführt wird und daß es sehr schwer aber notwendig ist, auch in diesem fortgesetzten Krieg an der Zivilisierung und Entwicklung der Menschen zu arbeiten, weil es genau das ist , was der Feind haßt. Dieser Feind, würde uns Menschen am liebsten auf seine Stufe der Barbarei herab ziehen, aber dann wäre dieser ganze Krieg vergebens.
Im Moment geht es im Jahre 2120 um das Fliegenlernen. eine tolle Sache, die uns sehr weiterhelfen wird, die aber auch unsere Perspektivbe total verändert.

Das vorerst letzte Kapitel heißt >2145<. Es sind 60 Jahre seit der Katastrophe vergangen und 20 seit dem endgültigen Sieg. Diese beiden Zeitstufen sind wichtige Etappen. Nach 20 Jahren kann über ein schwerwiegendes Ereignis erstmals einigermaßen vorurteilsfrei gesprochen werden, weil die Protagonisten der Ereignisse nicht mehr die Diskussion bestimmen können. Beispiel hierzu könnte die Studentenbewegung der 60er JAhre des 20. Jahrhunderts in Deutschland sein ,die die Diskussion über das "3.Reich" wieder neu aufrollen konnte.
Nach 60 Jahren kann man versuchen, die Ereignisse historisch zu bewerten und die frühen Bewertungen, die Prägungen der siegreichen Seite sind durch ausgewogenere zu ersetzen. Beispiel hierzu könnte Scotts >`Tis Sixty Years Since< sein, der Untertitel von "Waverley", indem nach 60 Jahren versucht wird, die Geschichte von 1745 neu zu erzählen.

Letzter Stand: ich arbeite an den letzten Seiten von "2124", allerdings habe ich bisher noch nicht den Mut gehabt, den finalen Kampf zu beschreiben, zum einen, weil ich keine Lust habe, das  mir wichtige Personen drauf gehen, zum anderen, weil es dann in einer ganz anderen Welt weiter geht, für die ich auch Mut brauche.

Ich habe jetzt eine Pause in diesem Bereich angesetzt, aber ich wette im September geht es wieder voran.